Negativschlagzeilen 27.07.2010
Das
Brandenburger Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz warnt:
Potsdam - Brandenburgs Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz warnt vor dem Verzehr von gebratenen, tief gefrorenen Enten der Firma BINH-AN Entenbraterei mit Sitz in 03119 Welzow (Landkreis Spree-Neiße). Bei routinemäßigen Proben wurden in dem Produkt Listerien nachgewiesen. Verbraucher werden aufgefordert, die Erzeugnisse mit den unten genannten Angaben zurückzugeben.
Betroffen sind tief gefrorene "gebratene Enten ohne Knochen mit Salz und Honig" der Firma BINH-AN Entenbraterei Welzow mit der Angabe "haltbar bis: bei -2°C bis 11. Juni 2010 und bei -18°C bis 11. Juni 2011".
Die Produkte wurden vornehmlich über Einrichtungen der Gastronomie und des Handels mit der Ausrichtung auf asiatische Gerichte in den Verkehr gebracht. Nach Angaben des Herstellers betraf dies die Bundesländer Baden - Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland - Pfalz, Sachsen, Brandenburg und Berlin.
Wenn diese Erzeugnisse nur leicht erwärmt worden sind, kann der Verzehr zu gesundheitlichen Schäden führen. Das Krankheitsbild der Listeriose äußert sich in grippeähnlichen Symptomen, auch mit Erbrechen und Durchfall. Schwangere und abwehrgeschwächte Personen sind besonders gefährdet.
Chùc ngon miệng !
Die Verarbeitung von Fertigprodukten in kleinen Imbissen und Bistros ist weit verbreitet. Ich möchte die Gefahr nicht bagatellisieren, aber die Produkte müssen ja nochmal erhitzt werden.
In "China"restaurants, die "etwas auf sich halten", steht ja auch oft ein eigener Entenofen, wo periodisch (kaum aber täglich) vorproduziert wird. Ich selber habe da eine solche Quelle, wo ich für den Hausgebrauch regelmässig 2 - 3 Enten abhole und in den Tiefkühlschrank einlagere.
Marketingtechnisch empfehle ich allen Imbissbetreiber[inne]n einen Aushang zu machen, woher er [sie] seine Enten bezieht.