Wer gelegentlich den
Pressespiegel (oder seine regionale Medien) liest, findet in ansteigenden Maße Meldungen über Drogenkrimialität, insbesondere den Anbau von Hanf in angemietete Wohn- und Gewerberäumen.
Derartige Meldungen sind mir auch aus dem benachbarten Tschechien bekannt, dort allerdings neben dem Anbau auch immer wieder Meldungen über den eigentlichen Drogenhandel.
Aber auch Ungarn scheint das gleiche Problem zu haben. Wie mir gestern der ungarische Journalist Aron Nagy (nach eigenen Angaben auch Pressesprecher des ungarisch-vietnamesischen Vereins Duna-Mekong)schrieb, gab es in Budapest in den letzten Monaten vermehrt Verhaftungen von "Drogenfarmer" vietnamesischer Herkunft. Als Journalist hinterfragt er natürlich internationale Kontakte/Strukturen zwischen Hersteller - Händler.
Eine aktuelle Meldung aus der ungarischen Zeitung
Magyar Nemzet habe ich mal herausgesucht (
deutsche Google-Übersetzung)
Ich selbst bin als "Sammler" von Pressemeldungen natürlich kein Insider. Spekulativ würde ich ableiten aus der Tatsache, dass das gleiche Schema des Anbaus in den verschiedenen Ländern, keinen folgenden Handel auf internationaler Ebene nach sich zieht, sondern das für den jeweiligen lokalen Markt "produziert" wird. Der Anbau bedingt allerdings auch einer "Hardware" und entprechendes Planzgut (Samen). Nun kann man Letzteres auch nicht im Samenhandel kaufen. ...
VFU999